Unsere Wanderungen

Zum KFS gehören traditionell mehrere Wanderungen, die aber natürlich für jede KFS Gemeinde unterschiedlich sind. Durch unsere südliche Lage in der Nähe von Aldein, haben wir zwar nur eine richtige Gipfelwanderung, dafür aber viele andere tolle Wanderungen, die andere KFS Gruppen nicht machen können. Alle Wanderungen sind für die Konfirmanden gut zu schaffen und mit normalen Wanderschuhen problemlos zu laufen. Außerdem gilt bei uns: Der langsamste gibt das Tempo vor (aber das ist nicht selten das Team… ). In welcher Reihenfolge wir die Wanderungen machen, hängt vom Wetter und dem restlichen Programm ab, das entscheiden wir jedes Jahr neu. Nur die Einwanderung zum Göllersee machen wir natürlich zu Anfang.

Der Göllersee

Die Wanderung zum Göllersee dient uns auf dem KFS als Einwanderung, und ist damit unsere erste Wanderung. Der Göllersee liegt in der Nähe von Aldein im Wald, und ist ideal zum Baden. Daher wandern wir oft auch noch ein weiteres mal dort hin, wenn es das Wetter zulässt.

Die Bletterbachschlucht

Die Bletterbachschlucht ist das Ergebnis von Verwitterung und Abtragung. Seit der Eiszeit, vor etwa 15.000 Jahren, hat sich der Bletterbach auf einer Strecke von etwa 8 Kilometern bis zu 400 m tief in unterschiedliche Erdzeitalter eingegraben. Der Aufbau der Gesteine gibt Hinweis auf die Entstehung, das Klima und die Umweltbedingungen vor etwa 250 Millionen Jahren. Mit etwas Glück kann man hier Saurierspuren in den Schichten des Grödner Sandsteins finden. Auf jeden Fall kann man bei der Pause aber hervoragende Staudämme im Bletterbach bauen!

Das Weißhorn

Das Weißhorn ist unser Hausberg: Von den oberen Balkonen aus kann man bei gutem Wetter das Gipfelkreuz sehen! Gleichzeitig ist das Weißhorn mit seinen 2317 Metern unsere einzige Gipfelwanderung. Auf der Westseite schließt sich die Bletterbachschlucht an, die wir bei der Weißhornwanderung noch einmal durchqueren. Der Gipfel des Weißhorns besteht aus weißem Sarldolomit. Diesem Gestein und dem farblichen Gegensatz zum benachbarten Schwarzhorn, das aus rötlich-grauem Bozener Quarzporphyr besteht, verdankt es seinen Namen.

Das Felsenlabyrinth

Das Felsenlabyrinth ist eine Mondlandschaft, die aus Geröll und Felsbrocken besteht, die im Laufe der Zeit vom Latemar herunter gefallen sind. Richtig klettern muss man hier nicht, aber es geht durch Felsentunnel und über in den Fels gehauene Stufen. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund den Rosengarten.
Agatha Christie verbrachte hier 1927 ihren Urlaub und war beeindruckt von der grandiosen Szenerie und den unübersichtlichen Wegen durch das Felsenlabyrinth. Das Showdown ihres Kriminalromans „The big four – Die großen Vier“ spielt im Gewirr des Felsenlabyrinths. Für uns endet unsere Felsenlabyrinthwanderung beim Karersee.

Der Latemar

Der Latemar ist eine hufeisenförmige Gebirgsgruppe, auf dessen Gipfel wir nicht wandern können. Dazu wäre Kletterausrüstung und -erfahrung nötig. Wir können aber durch die zerklüfteten Spitzen des Latemar wandern – oft sogar im Juli noch über Schnee. Los gehts mit einer Seilbahn von Obereggen bis auf 2150 Meter. Wir wandern zur Gamsstallscharte und zur Latemarhütte, sowie zum Torre di Pisa, einer großen, schräg stehenden Felsspitze.

Bozen

Bozen ist zwar keine Wanderung, aber als Tagesfahrt darf es in dieser Liste trotzdem nicht fehlen. Bozen ist die Landeshauptstast Südtirols und als solche Sitz der Landesregierung und des Landtags. Neben ausgiebigen Shoppingtouren durch die schicken Läden der Laubengasse, werden wir in Bozen die über 5000 Jahre alte Gletschermumie „Ötzi“ besuchen.15