Was tun gegen Heimweh?

3 Wochen KFS, weit weg von zu Hause und ganz ohne Eltern. Das ist eine ziemliche Herausforderung. Da kann es durchaus Zeiten geben, in denen es einem nicht so gut geht, man vielleicht traurig ist. Das ist aber völlig normal und schließlich gibt es auch zu Hause immer wieder Tage, an denen man nicht gut drauf ist. Damit aber allzu großes Heimweh kein Problem für euch wird, haben wir hier einige Tipps für euch und eure Eltern.

Tipps für Konfis

Wenn ihr schon vor der Abfahrt die Sorge habt, dass euch das Heimweh zu schaffen machen könnte, hilft es sich schon mal über das KFS zu informieren. Vielleicht könnt ihr euch mit jemandem unterhalten, der letztes Jahr dabei war. Oder ihr schaut mal auf der KFS-Facebookseite vorbei. Wenn ihr wisst, was euch erwartet gibt es auch keinen Grund mehr Angst zu haben.

Die Zugfahrt und die ersten Tage auf dem KFS sind meist viel zu aufregend und lassen überhaupt keine Zeit für Heimweh. Nach ein paar Tagen kann es aber passieren, dass doch dieses unangenehme Gefühl in euch hochsteigt. Schließlich ist alles neu und ungewohnt und man ist nicht mit seiner vertrauten Familie zusammen. Mit der Zeit werdet ihr aber richtige KFS-Profis. Dann kennt ihr die Umgebung und den Tagesablauf und auch untereinander lernt ihr euch immer besser kennen. Meist ist dann auch das Heimweh nicht mehr so schlimm.

Wenn das Heimweh doch mal schlimmer wird, hilft vor allem eins: Ablenkung. Auf dem KFS gibt es genügend Möglichkeiten dazu, also solltet ihr das Programm nutzen, um auf andere Gedanken zu kommen. Das KFS bietet so viele Möglichkeiten tolle, neue Erfahrungen zu machen. Spaß haben ist das beste Mittel gegen Heimweh!

Ihr seid bestimmt nicht die einzigen, die ab und zu mit Heimweh zu kämpfen haben. Wahrscheinlich geht es euren Zimmernachbarn manchmal ganz genau so. Ihr braucht euch deshalb also nicht zu schämen. Es kann helfen über solche Gefühle zu sprechen. Das Team hat jederzeit ein offenes Ohr für euch.

Wenn man sich besonders nach seiner Familie sehnt entsteht meist der Wunsch zu Hause anzurufen. Wenn man die vertrauten Stimmen hört, wird das Heimweh aber oft noch viel schlimmer. Versucht es doch stattdessen mal mit Briefen oder Postkarten. Freunde und Familie freuen sich bestimmt sehr darüber und ihr könnt ihnen alles wichtige mitteilen ohne das Heimweh-Risiko am Telefon einzugehen. Wer es gar nicht aushält kann aber natürlich auch über das Festnetztelefon zu Hause anrufen.

Tipps für Eltern

Wenn Teenager so lang allein von zu Hause wegfahren ist das manchmal gar nicht so einfach. Auch für die Eltern. Damit der Abschied nicht ganz so schwer fällt, sollten Sie schon vorher versuchen, die Lust aufs KFS zu wecken und unnötige Bedenken nicht zu verstärken.

Auch für Eltern ist der Abschied am Bahnhof oft schwierig. Trotzdem sollte man versuchen, den Abschied nicht zu schmerzhaft und emotional zu gestalten. Denn wie soll man unbesorgt nach Südtirol fahren, wenn man weiß, dass es den Eltern nicht gut geht?

Feste Telefonvereinbarungen (z.B. „Du meldest dich alle zwei Tage“) erzeugen oft ein Gefühl der Kontrolle und vor allem wird damit das Gefühl verbunden „alles in Ordnung“ sei nicht der Normalzustand. Besser ist es, die Teenager selbst entscheiden zu lassen, ob und wann sie sich zu Hause melden.

Gerade, wenn einem Heimweh zu schaffen macht, kann sich dieses Gefühl am Telefon noch verstärken. Am Telefon sollte man daher auf Versprechen für die Zeit nach dem KFS lieber verzichten, um die Sehnsucht nicht noch schlimmer zu machen. Besser ist es, nach schönen Erlebnissen zu fragen und zu ermuntern sich auf neue Erfahrungen einzulassen.